Letztes Feedback

Meta





 

Orientation Days (26.08. – 30.08)

So, es wird Zeit, dass ich meinen Blog weiter schreibe.

Hier mal ein paar Fotos vorab von meinem Gebäude:

 image

 Balkonaussicht

 image

Balkonaussicht

Wie war die Orientierungswoche? Like I always say: It’s a about waiting and walking!

Am Montag hatten wir nach der Begrüßung 6 Stunden Zeit, um darauf zu warten, dass wir und online für die Kurse einschreiben durften. In der Zeit haben wir Mittag gegessen, am See relaxt, welcher sich unmittelbar  in der Nähe der Uni  befindet und dort zwei Amerikaner kennengelernt.  

 

 image

 Die ganze Truppe (Taylor, Luke, Carmen, Kate und Barca)

 image

 image

 image

 Und in der Stadt ein Eis gegessen.

 image

 Am Dienstagmorgen hatten wir einen Vortrag von einem Amerikaner aus San Francisco über Communication. Danach waren wir in der Kantine essen. image

 

Schlange stehen ist wie immer angesagt.

Aber das Essen ist für 2,60 Euro unschlagbar günstig für Salat, Wasser und Brot mit Aufstrich so viel man will, dazu gibt es eine Hauptspeise.

 image

Danach war noch der „JAMK Day“ in dem neuen Campus direkt am Hafen, welcher aber für die neuen finnischen Studenten gedacht war, so dass wir Exchange Students nicht genau wussten, was wir dort sollten, da alles in Finnisch war.

Am Donnerstag wurden wir dann in die Sicherheitsrichtlinien der Uni eingewiesen, also was man tun soll, wenn ein Feuer ausbricht etc. Danach hat sich noch die Studentenvereinigung JAMKO vorgestellt, sowie der International Club. Am Nachmittag sind wir dann zu dem nahegelegenen Aussichtsturm gegangen, von dem wir fast ganz Jyväskylä sehen konnten.

 image

 Im Hintergrund ist der See zu sehen, an dem wir waren und die Skischanze.

 

 

image

 Der zweitgrößte See Finnlands und das Zentrum

 

 Am letzten Tag der Orientierungswoche hatten wir morgens noch einige Computereinweisungen in das hochschuleigene System…

6.9.13 18:07, kommentieren

1. Tag - 21/08/13

Nachdem ich mich gegen 08.30 Uhr aus dem Bett gehievt habe, war ich auch schon kurz danach mit dem schwarzen Travelrucksack (Danke an Frank) und einem Beutel bewaffnet auf dem Weg zum nächsten Supermarkt – einem Lidl. Da ich vor meiner Reise bereits wusste, dass ich am ersten Tag noch kein Internet haben würde, hatte ich mir bereits in Deutschland eine Route von Google Maps ausgedruckt, damit ich in JKL weiß, wie ich zum Lidl gelange. Und hat es was gebracht? – Bedingt! Verlaufen hab ich mich nämlich trotzdem. Zuerst bin ich viel zu weit gegangen – leider haben nicht alle Straßen Namen, die auf dem ersten Blick erkennbar sind – und auf dem Rückweg bin ich einen parallelen Fußweg gegangen, anstelle des richtigen. Wäre alles kein Problem gewesen, hätte ich nicht den Travelrucksack und den Beute mit u.a. sechs 1,5l Wasserflaschen und anderen Lebensmitteln voll beladen gehabt. Somit hab ich in zweifachem Sinne geschwitzt. Zum Glück habe ich rechts schnell erkannt, wohin ich gehen muss, um wieder auf meine Straße und somit zurück zum Studentenwohnheim zu kommen.

Am Nachmittag habe ich mich dann mit Eveliina in der Stadt getroffen. Wir waren bei KOAS, um meinem Mietvertrag zu unterschreiben und um zudem zu erfahren, dass ich am Freitag ein neues Bett samt Matratze bekommen soll. Leider habe ich dort meine WLAN-MAC-Adresse angegeben, statt meiner LAN-Adresse, somit muss ich morgen noch einmal dort hin, damit ich endlich wieder mit dem world wide web verbunden bin. Ich hoffe das Bett ist etwas größer als das jetzige. In Laufe des sonnigen Nachmittags zeigte mir Eve ihre Stadt, die wirklich sehr schön ist mit ihren ca. 130.000 Einwohnern. Sie verfügt über eine lange schöne Innenstadt, die mit vielen Geschäften ausgestattet ist, sowie einem Einkaufszentrum, Forum genannt. Wir waren in einigen Läden, darunter ein Secondhandshop, indem ich zwei Tassen und eine Müslischale erworben habe, bevor wir uns in ein kleines Restaurant setzten. Dort gingen wir Unterlagen der Uni durch, die Eve mir mitgebracht hat. Am Ende unserer Tour kaufte ich mir noch ein Monatsticket für 55€ für den Bus, bevor mich Eve zur Uni brachte, welche sich ca. 15min von der Innenstadt entfernt befindet. Von dort nahm ich den Bus Richtung Wohnung. Unterwegs machte ich stieg ich noch beim „Supermarktdreieck“ aus, so nenne ich die Bushaltestelle,  von der man drei Supermärkte (Lidl, Prisma und K Market) bequem erreichen kann. Nach meinem kleinen erfolgreichen Einkauf im Prisma (ähnlich wie Wallmarkt), der mit einer großen Uhr, einem Papierkorb und drei großen Gläsern endete, nahm ich nun den Bus heim.

Am späten Nachmittag habe ich dann mein Zimmer geputzt sowie das Bad geputzt und mich hier eingerichtet, Bilder werden folgen!

 

21.8.13 19:23, kommentieren

Mein Flug & Ankunft

Ich hatte schon Angst, dass ich am Flughafen meinen Koffer wieder aufmachen muss, um Gepäck zu entnehmen, da ich ihn zu Hause gewogen hatte. Tatsächlich hatte mein Koffer etwas Übergewicht, wurde aber aufgenommen mit 25 kg von erlaubten 23kg. Zusätzlich hatte ich noch einen großen Travelrucksack mit, der auch sicherlich seine 8kg (Maximalgewicht) gewogen hat (zum Glück wurde er nicht gewogen). Leider hatte ich in ihm meinen gut verpackten Laptop, den ich aber bei der Sicherheitskontrolle wieder heraus kramen musste. Nach der Odysee von Sicherheitskontrolle gibt es dann planmäßig mit einer kleineren Finnair-Maschine (ca. 200 Plätze) von Düsseldorf um 11:50 Uhr nach Helsinki. Die Maschine hatte jeweils zwei Sitze rechts (A&C) und zwei Sitze links (D&F) vom Gang abzweigend und 25 Sitzreihen.  Es gab keine Monitore (für TV) am Board, dafür sehr wohl guter Boardservice,  der kostenfreie Softgetränke, O-Saft und Wasser sowie zwei abgepackte Sandwiche verteilte. Gelandet ist das Flugzeug planmäßig nach einem turbulenzfreien Flug um 15:10 Ortszeit.

Der Flug von Helsinki nach Jyväskylä dauerte nur ca. 40 Minuten, kaum war man gestartet, da landete man auch schon wieder. Der Flughafen von JKL ist sehr klein, dort landete unsere Maschine als einzige und den Koffer hätte man auch selbst aus dem Flugzeug holen können, aber das einzige Gepäckband muss ja seinen Zweck erfüllen! Vom Flughafen wurde ich dann von Liana abgeholt und bin mir ihr, zwei Freunden von ihr und ihrem deutschen Austauschstudenten zu meinem Studentenwohnheim gebracht worden. Dort habe ich dann Eveliina getroffen

Roninmäki als Studentenwohnheim verfügt über mehrere „Hochhäuser“, die alphabetisch sortiert sind – jedoch gibt es hier soweit ich weiß kein A, sondern nur H bis N, welche je über vier bis fünf Etagen und Aufzüge verfügen. Sie hat mir die Wohnung im zweiten Stock gezeigt, sowie mein Zimmer (alle Zimmer sind verschließbar und die meiner Roommates noch verschlossen). Die Ausstattung ist sehr alt und hat viele Macken, z.B. ist oft Holz abgesplittert und man merkt, dass man der 1000 Student hier ist. In meinem Zimmer stand schon mein vorgeschicktes Packet, welches ich zu meiner Tutorin vorgeschickt habe.

Die Wohnung hat drei Zimmer, eine große alte Küche mit keinerlei Inhalt und ein ca. 6m² Bad. Im Bad ist links die „Dusche“, es ist keine Art Dusche in die man reinsteigt, sondern der Abfluss ist einfach direkt unter dem Duschkopf im PVC-Boden. Ein Duschvorhang war noch nicht vorhanden, jedoch hing er noch frisch verpackt an einem Haken und wartete darauf, dass jemand ihn auspackt. Rechts neben der Dusche ist das Klo, in auffälligem 70er Jahre grünen Klodeckel, gefolgt von einem niedrigen Waschbecken (nicht grün, sondern weiß!), welches aber nicht an die Wand „gezimmert“ ist wie in Deutschland, sondern allein durch das Rohr gehalten wird, welches von ihm nach unten abzweigt.

In meinem Zimmer gibt es ein Bett, jedoch leider ohne Matratze, wie Eveliina und ich feststellen mussten. Zum Glück wohnt ihr Freund nur ein Studentendorf weiter und hatte noch eine Matratze, sodass wir dorthin gegangen sind, um diese abzuholen. Leider ist sie etwas zu groß für das Bett, welches nur 1,8m lang ist und ca. 70cm breit ist. Die erste Nacht habe ich jedoch wunderbar geschlafen! Am Abend hatte mir meine Tutorin dann die nächste Bushaltestelle gezeigt und mir das Bussystem in JKL erklärt – Busfahren ist kompliziertes als in Deutschland (später mehr dazu). Wir haben und zudem für den nächsten Tag in der Stadt verabredet, um meinen Mietvertrag mit dem Studentenwerk zu unterschreiben und um eine City Tour zu unternehmen. Am Abend bin ich dann sehr müde ins Bett gefallen.

20.8.13 22:10, kommentieren

Der Countdown tickt weiter...

...bald ist es soweit:



Es sind noch ...






...bis zu meinem Flug nach Finnland.


Goodbye Germany!



Dann geht mein Flieger von Düsseldorf, zunächst nach Helsinki, dann weiter nach Jyväskylä. 

Mein Paket wurde zum Glück weder vernichtet noch zurückgeschickt , sondern ist gut in Jyväskylä bei meiner Tutorin Eveliina angekommen. Ich bin sehr froh, dass uns Austauschstudenten Tutoren von der Uni zur Seite gestellt werden, die uns vom Flughafen abholen und uns den Haustürschlüssel für unser Apartment organisieren, sowie uns die Orientierungswoche begleiten. Es ist toll, einen Ansprechpartner in Jyväskylä zu haben, welcher sich schon in der Stadt auskennt und zum Beispiel weiß, ob das Studentenwohnheim WLAN hat und wo der nächste Supermarkt ist.

Wohnen werde ich im Studentenwohnheim in Roninmäki, N Building und ich bin gespannt, ob das Bad wirklich so klein ist, wie auch einigen Youtubevideos zu sehen. Sowieso findet man im Internet einige interessante Videos, wie zum Beispiel dieses hier:
Video 1


Schon beängstigend, wie viele Leute dort sind, zum Glück wohne ich nicht dort. 

Hier ein harmloseres Video, auch vom M Building (= Party House):
Video 2

 

So, momentan stecke ich in der "To-Do-Liste-Schreiben"-Phase. Von Medikamenten für meine Reiseübelkeit besorgen bis zu Sachen, die ich unbedingt in den Koffer packen muss, stehen dort viele viele Sachen drauf...

2 Kommentare 17.8.13 21:18, kommentieren

Der Countdown läuft

Nun ist es soweit - über sechs Monate Praktikum liegen hinter mir. Zwei Wochen Urlaub vor mir - und am 20. August geht mein Flug. Alle Vorbereitungen sind getroffen..

Ich habe meine Kurse ausgewählt (2x Marketing, 2x Personalmanagement, 1x Finnish, 1x Digital Photography).

Meine Soll-Anmeldungsverschiebung sowie Urlaubssemester ist durch.

Ne Visakarte habe ich.

Ich kenne meine beiden Mitbewohnerinnen...

 

und mein 15 Kilo Paket wurde heute auch bei der Post abgegeben. Hoffentlich kommt es an! Beim online Ausfüllen des Paketscheins kam folgende Frage von DHL:

Was soll mit dem Paket passieren, wenn der Empfänger unzustellbar ist?

a) Preisgabe

b) Rücksendung

 Ich dachte nur was heißt Preisgabe? Klicke auf das Fragezeichen neben dem Begriff und da steht: Ihr Paket wird im Zielland kostenfrei vernichtet oder versteigert. 

o.O Sehr tolle Auswählmöglichkeiten! Letztendlich habe ich mich für b) entschieden.

 

Mal schauen, was es demnächst noch neues zu berichten gibt!

1 Kommentar 2.8.13 17:44, kommentieren