Letztes Feedback

Meta





 

Mein Flug & Ankunft

Ich hatte schon Angst, dass ich am Flughafen meinen Koffer wieder aufmachen muss, um Gepäck zu entnehmen, da ich ihn zu Hause gewogen hatte. Tatsächlich hatte mein Koffer etwas Übergewicht, wurde aber aufgenommen mit 25 kg von erlaubten 23kg. Zusätzlich hatte ich noch einen großen Travelrucksack mit, der auch sicherlich seine 8kg (Maximalgewicht) gewogen hat (zum Glück wurde er nicht gewogen). Leider hatte ich in ihm meinen gut verpackten Laptop, den ich aber bei der Sicherheitskontrolle wieder heraus kramen musste. Nach der Odysee von Sicherheitskontrolle gibt es dann planmäßig mit einer kleineren Finnair-Maschine (ca. 200 Plätze) von Düsseldorf um 11:50 Uhr nach Helsinki. Die Maschine hatte jeweils zwei Sitze rechts (A&C) und zwei Sitze links (D&F) vom Gang abzweigend und 25 Sitzreihen.  Es gab keine Monitore (für TV) am Board, dafür sehr wohl guter Boardservice,  der kostenfreie Softgetränke, O-Saft und Wasser sowie zwei abgepackte Sandwiche verteilte. Gelandet ist das Flugzeug planmäßig nach einem turbulenzfreien Flug um 15:10 Ortszeit.

Der Flug von Helsinki nach Jyväskylä dauerte nur ca. 40 Minuten, kaum war man gestartet, da landete man auch schon wieder. Der Flughafen von JKL ist sehr klein, dort landete unsere Maschine als einzige und den Koffer hätte man auch selbst aus dem Flugzeug holen können, aber das einzige Gepäckband muss ja seinen Zweck erfüllen! Vom Flughafen wurde ich dann von Liana abgeholt und bin mir ihr, zwei Freunden von ihr und ihrem deutschen Austauschstudenten zu meinem Studentenwohnheim gebracht worden. Dort habe ich dann Eveliina getroffen

Roninmäki als Studentenwohnheim verfügt über mehrere „Hochhäuser“, die alphabetisch sortiert sind – jedoch gibt es hier soweit ich weiß kein A, sondern nur H bis N, welche je über vier bis fünf Etagen und Aufzüge verfügen. Sie hat mir die Wohnung im zweiten Stock gezeigt, sowie mein Zimmer (alle Zimmer sind verschließbar und die meiner Roommates noch verschlossen). Die Ausstattung ist sehr alt und hat viele Macken, z.B. ist oft Holz abgesplittert und man merkt, dass man der 1000 Student hier ist. In meinem Zimmer stand schon mein vorgeschicktes Packet, welches ich zu meiner Tutorin vorgeschickt habe.

Die Wohnung hat drei Zimmer, eine große alte Küche mit keinerlei Inhalt und ein ca. 6m² Bad. Im Bad ist links die „Dusche“, es ist keine Art Dusche in die man reinsteigt, sondern der Abfluss ist einfach direkt unter dem Duschkopf im PVC-Boden. Ein Duschvorhang war noch nicht vorhanden, jedoch hing er noch frisch verpackt an einem Haken und wartete darauf, dass jemand ihn auspackt. Rechts neben der Dusche ist das Klo, in auffälligem 70er Jahre grünen Klodeckel, gefolgt von einem niedrigen Waschbecken (nicht grün, sondern weiß!), welches aber nicht an die Wand „gezimmert“ ist wie in Deutschland, sondern allein durch das Rohr gehalten wird, welches von ihm nach unten abzweigt.

In meinem Zimmer gibt es ein Bett, jedoch leider ohne Matratze, wie Eveliina und ich feststellen mussten. Zum Glück wohnt ihr Freund nur ein Studentendorf weiter und hatte noch eine Matratze, sodass wir dorthin gegangen sind, um diese abzuholen. Leider ist sie etwas zu groß für das Bett, welches nur 1,8m lang ist und ca. 70cm breit ist. Die erste Nacht habe ich jedoch wunderbar geschlafen! Am Abend hatte mir meine Tutorin dann die nächste Bushaltestelle gezeigt und mir das Bussystem in JKL erklärt – Busfahren ist kompliziertes als in Deutschland (später mehr dazu). Wir haben und zudem für den nächsten Tag in der Stadt verabredet, um meinen Mietvertrag mit dem Studentenwerk zu unterschreiben und um eine City Tour zu unternehmen. Am Abend bin ich dann sehr müde ins Bett gefallen.

20.8.13 22:10

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen